Archive for November, 2010

Museen

Eine Metropole wie Kapstadt wartet natürlich auch mit verschiedenen Museen auf, so dass die Besucher der Stadt aus einem vielfältigen Angebot das Passende auswählen können. Besonders interessant ist das South African Museum, das sich an der so genannten Museumsmeile von Kapstadt befindet. Es präsentiert neben archäologischen Funde auch Dinosaurier und informiert zudem über die verschiedenen Völker Südafrikas. Das Museum beherbergt auch ein Planetarium, das für die ganze Familie interessant sein dürfte.

Direkt neben dem South African Museum befindet sich die Nationalgalerie mit zahlreichen Werken von afrikanischen Künstlern. Es werden jedoch auch Fotografien, Skulpturen und Gemälde von ausländischen Künstlern gezeigt. In einer Synagoge aus dem Jahr 1863 ist das Jüdische Museum der Stadt untergebracht, welches den Besuchern die Kultur und den Alltag dieses Volkes näherbringt. Wer sich für die Seefahrt interessiert, sollte unbedingt das South African Maritime Museum besuchen.

Im Gold of Africa Museum, das in einem historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert untergebracht ist, kann man sich über die Geschichte des Goldes informieren.

Wer sich für den Alltag und die Einrichtung vergangener Zeiten interessiert, dem sei ein Besuch des Bo-Kaap Museums, des Bertram House Museums oder des Koopmans-de wet house ans Herz gelegt. Im Castle of Good Hope ist die William Fehr Collection untergebracht. Sie zeigt Möbel, Kunstwerke und Keramik ab dem 17. Jahrhundert. Am Eingang von Company’s Garden befindet sich die Slave Lodge. In diesem Gebäude waren im 17. Jahrhundert zahlreiche Sklaven untergebracht, es diente gleichzeitig auch als Gefängnis und als Irrenanstalt. Heute kann man hier verschiedene Kunstsammlungen bewundern. Interessant sind auch das South African Airforce Museum, das South African Fisheries Museum, das District Six Museum, das Cultural History Museum und das Groot Constantia Museum und das.

November 23, 2010 Posted Under: Sehenswürdigkeiten, TOP 10   Read More

Kunst & Kultur

In Kapstadt gibt es ein vielfältiges Angebot für Liebhaber der Oper und des Theaters. Das größte Theater der Stadt ist das Artscape mit mehreren Sälen. Hier werden vor allem Stücke in englischer Sprache aufgeführt. Neben Theaterstücken werden im Artscape jedoch auch Ballettaufführungen und Opern präsentiert. Zur Zeiten der Apartheit, widmete man sich vor allem der europäischen Kultur, inzwischen konzentriert man sich jedoch vor allem auf die afrikanische Kultur.

Das im Jahr 1970 eröffnete Theater war früher unter dem Namen Nico Malan Theatre Centre, kurz Nico, bekannt. Im Stadtteil Rondebosch, nahe der Universität, befindet sich das Baxter Theater. Hier sind zwei Säle mit jeweils 600 Sitzplätzen untergebracht, die Concert Hall und das Main Theatre. Im Vergleich zum Artscape sind die Aufführungen im Baxter wesentlich moderner. Hier werden auch Musicals, Kabarett, Konzerte und alternativer Tanz aufgeführt.

Das Baxter und das Artscape sind die beiden großen Theater von Kapstadt, doch daneben gibt es noch einige kleinere Bühnen, die zwar weniger bekannt, aber ebenfalls einen Besuch wert sind. Besonders beliebt ist das Theatre on the Bay im Stadtteil Camps Bay. In diesem edlen Boulevard-Theater werden ausschließlich englische Stücke aufgeführt. Auch das Amateurtheater hat in Kapstadt einen sehr hohen Stellenwert. So finden häufig Aufführungen auf kleineren Bühnen statt. Die Termine kann man der lokalen Zeitung entnehmen. Kapstadt ist auch für seine außergewöhnliche Jazzszene bekannt.

In der ganzen Stadt gibt es zahlreiche Jazzlokale, in denen regelmäßig Live-Musik geboten wird. Der berühmte Jazz-Musiker Abdullah Ibrahim tritt häufig in der City Hall oder dem Baxter Theater auf. Das Cape Philharmonic Orchestra tritt sowohl im Baxter als auch im Artscape Theater auf. Im Sommer kann man Open-Air-Konzerte in Spier, Stellenbosch oder dem Botanischen Garten Kirstenbosch genießen.

November 23, 2010 Posted Under: News   Read More

Kap der Guten Hoffnung

Das Kap der Guten Hoffnung bildet den südwestlichsten Punkt von Afrika, und nicht den südlichsten, wie viele fälschlicherweise annehmen. Der Name rührt daher, dass die Seefahrer aus Portugal im 15. Jahrhundert einen Handelsweg nach Indien entdeckt hatten. Ursprünglich hieß es Kap der Stürme, wurde jedoch einige Zeit später umbenannt. Kapstadt hat seinen Namen auch von diesem Kap und liegt etwa 40 Kilometer davon entfernt. Das Kap ist sehr felsig und steil und ragt bis ins Meer hinein. Bei Ebbe tauchen dann einige Felsen aus dem Wasser auf.

Das Kap war früher sehr gefürchtet, denn mehr als 300 Schiffe zerschellten an den scharfen Felsen. Das liegt auch an den unberechenbaren Winden, die in diesem Gebiet wehen, denn er wurde selbst erfahrenen Seeleuten zum Verhängnis. Das Kap der Guten Hoffnung ist inzwischen ein Naturreservat mit einer Gesamtfläche von 7.750 Hektar. Das Gebiet ist ein ideales Ausflugsziel für Tier- und Naturliebhaber, denn die Artenvielfalt ist hier sehr groß.

Hier gibt es mehr als 250 verschiedene Vogelarten, 52 verschiedene Orchideenarten und putzige Paviane. Vor diesen muss man sich allerdings in Acht nehmen, denn sie können urplötzlich beißen. Deshalb sollte man sie auf keinen Fall füttern und die Fenster des Autos geschlossen halten. Es kann auch vorkommen, dass dem Besucher Zebras, Reptilien, Strauße und Antilopen begegnen. Am Kap der Guten Hoffnung finden Angler hervorragende Bedingungen, um ihrem Hobby nachzugehen, und auch für Surfer ist dieses Gebiet ein Eldorado. Rund um das Kap gibt es herrliche Strände, die zum Baden und Sonnen einladen.

Der Strand an der Buffels Bay ist wunderschön, in der Hochsaison jedoch ziemlich überlaufen. In diesem Naturreservat gibt es noch einige besondere Touristenattraktion. Dazu zählt der Aussichtspunkt Cape Point, an dem man mit einer Zahnradbahn auf eine 214 Meter hohe Aussichtsplattform gelangen kann. Im Nordwesten befindet sich der Shipwreck Trail, eine rund 90-minütige Tour, bei der man zwei Schiffswracks besichtigen kann. Sehenswert ist auch ein alter Leuchtturm aus dem Jahr 1857, der jedoch seit 1911 nicht mehr in Betrieb ist. Für die Erkundung des Parkes sollte man genügend Zeit einplanen, denn hier findet man auch die mit 249 Metern höchste Klippe in Südafrika sowie Denkmäler zu Ehren der portugiesischen Seefahrer.

November 23, 2010 Posted Under: TOP 10   Read More

Hafen

Den Hafen von Kapstadt muss man unbedingt gesehen haben, wenn man in Südafrika weilt. Lange Zeit war das Hafengebiet ziemlich heruntergekommen und verwahrlost. Durch aufwändige Sanierungsmaßnahmen wurde hier ein attraktives Viertel geschaffen, das Touristen aus allen Ländern anzieht. Hier ist ein modernes Einkaufsviertel mit zahlreichen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung entstanden.

Da ein Teil des Hafens nicht mehr für die Schifffahrt genutzt wurde, begann man in den 80er Jahren mit dem Umbau. Die historischen Gebäude wurden restauriert und für den Tourismus nutzbar gemacht. In einem alten Pumpenhaus sind heute zum Beispiel einige Restaurants untergebracht, ein Lagerhaus beherbergt inzwischen ein großes Einkaufszentrum.

Heute ist die Waterfront ein Touristenmagnet, denn hier gibt es neben unzähligen Restaurants auch Boutiquen, Kinos, Kneipen und ein großes Aquarium. Vielen mag die Waterfront etwas künstlich und kitschig vorkommen, da sie eher an ein amerikanisches Vergnügungsviertel erinnert. Doch für viele Besucher hat gerade dieses Ambiente einen besonderen Reiz, da man fast in eine andere Welt eintaucht. Viele Gebäude muten sehr futuristisch an, und für jeden Geschmack wird das Passende geboten. Hier legen auch die Fähren nach Robben Island, der ehemaligen Gefängnisinsel, ab. Man kann auch eine Hafenrundfahrt mit einem der Boote unternehmen. Sicher ist die Waterfront das Interessanteste in der Hafenanlage von Kapstadt.

Man kann aber auch an den anderen Kais ein wenig bummeln, um die Yachten, die Schiffe und die Fähren zu beobachten. Natürlich hat man auch von hier einen tollen Ausblick auf den Tafelberg. In diesem Gebiet gibt es auch viele Unterkünfte, darunter auch zahlreiche luxuriöse Hotels. Eines davon ist sogar in einem ehemaligen Gefängnis untergebracht. Im Hafen von Kapstadt kann man darüber hinaus noch Robben beobachten oder das African Maritime Museum besuchen.

November 23, 2010 Posted Under: Straßen & Viertel   Read More

Geschichte

Im Grunde begann die Besiedlung der Gegend um das heutige Kapstadt mit der Entdeckung des Kaps der Guten Hoffnung. Der portugiesische Seefahrer Bartolomeu Diaz entdeckte es im Jahr 1488 und nannte es ursprünglich “Kap der Stürme”. König Joao II ernannte es dann kurze Zeit später zum Kap der Guten Hoffnung.

Das Kap diente lange Zeit nur als Zwischenstation für die Portugiesen, damit sie die Schiffe auf dem Reisen nach Indien beladen konnten. Später erkannten auch die Holländer die optimale Lage des Kaps und gründeten im Jahr 1652 das erste Fort im heutigen Kapstadt. Nachdem sich die Holländer verstärkt in der Gegend angesiedelt hatten, folgten bald auch weitere Europäer. Die Einheimischen wurde von den Siedlern immer weiter ins Landesinnere verdrängt, doch es gab in der Folge immer wieder kleinere Kriege, da die Einheimischen ihr Weideland natürlich nicht aufgeben wollten. Die Unruhen endeten erst mit dem Einmarsch der Briten, die hier eine britische Kolonie errichteten.

Im 19. Jahrhundert waren die Buren sehr unzufrieden mit den englischen Machthabern, da diese die Sklaverei verboten hatten und schwarze und weiße Einwohner gleichstellten. Daraufhin verließen rund 10.000 Buren die Kolonie, um ein neues Leben zu beginnen. Im Lauf des 19. Jahrhunderts kam es zu zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen. Nachdem die Zulu zuerst die Buren bekämpften, wollten die Briten nun auch die Gebiete der Zulus für sich beanspruchen, so dass es auch hier zu blutigen Auseinandersetzungen kam. Nachdem zuerst viele Kämpfe von den Briten verloren wurden, konnten sie im Jahr 1887 den Sieg über die Zulus davontragen und das ganze Land in Besitz nehmen.

Auch gegen das Volk der Xhosa mussten die Briten kämpfen, denn auch diese wollten ihr Weideland verteidigen. Die Buren verteidigten ihre Gebiete auch sehr verbissen, mussten sich jedoch im Jahr 1902 den Briten endgültig geschlagen geben. Im Jahr 1910 kam es zum Zusammenschluss der Buren mit den Briten. In dem demokratischen Staat durften jedoch nur die Weißen wählen, die Schwarzen wurden weiterhin in ihren Rechten beschränkt. Ihnen wurden nur bestimmte Gebiete zugeteilt, in denen sie Land- oder Viehwirtschaft betreiben konnten. Apartheid, die Politik der Aussonderung, wurde zum Schlagwort in den kommenden Jahrzehnten. In den 40er Jahren wurden die Maßnahmen noch verstärkt, die Schwarzen wurden kontrolliert und es waren auch keine Ehen zwischen Weißen und Schwarzen gestattet. Erst Ende der 90er Jahre konnte der Apartheid ein Ende gesetzt werden.

November 23, 2010 Posted Under: News   Read More

Gebäude der Stadt

Zu den sehenswerten Gebäuden der Metropole Kapstadt gehört auf jeden Fall das Parlamentsgebäude. Einige Monate im Jahr tagt hier das südafrikanische Parlament, nach einer Voranmeldung kann man auch an einer Sitzung teilnehmen. Das Gebäude wurde im Jahr 1885 eröffnet, wurde jedoch im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut und erweitert. Es vereint sowohl viktorianische als auch georgianische Stilelemente miteinander.

Leider gab es auch einige traurige Ereignisse in der Geschichte dieses Bauwerkes. Der Architekt wurde ebenso vor dem Parlamentsgebäude erschossen wie der Premierminister Hendrik Verwoerd im Jahr 1966. Nelson Mandela hielt hier eine Rede, nachdem er aus seiner 27 Jahre dauernden Haft entlassen wurde.

Das ehemalige Rathaus, das Old Townhouse, befindet sich am Greenmarket Square. Es wurde im Jahr 1755 im Rokoko-Stil errichtet und dient heute als Museum. In diesem Gebäude ist die berühmte Michaelis Collection, mit Werken von flämischen und holländischen Künstlern aus dem 17. Jahrhundert, untergebracht. Vom Balkon aus hat man einen tollen Ausblick auf das bunte Treiben auf dem Greenmarket Square, wo hauptsächlich afrikanisches Kunsthandwerk angeboten wird.

Das Tuynhuis stammt aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts und wurde als Unterkunft für Würdenträger erbaut. Inzwischen ist es die Unterkunft des Präsidenten von Südafrika, wenn dieser sich in Kapstadt aufhält. Normalerweise kann man das Gebäude nur von außen besichtigen, falls man sich für eine Besichtigung der Innenräume interessiert, sollte man sich an die Touristeninformation der Stadt wenden. Nachdem es nach einiger Zeit ziemlich heruntergekommen war, wurde es aufwändig renoviert und gemäß seinem Aussehen im Jahr 1795 rekonstruiert.

November 23, 2010 Posted Under: Straßen & Viertel   Read More

Century Hall

Century City liegt etwa 10 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums und verfügt sogar über eine eigene Autobahnabfahrt. Diese Touristenattraktion Kapstadts ist noch recht neu und lockt Besucher mit guter Unterhaltung und vielfältigen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung an. Das Herzstück von Century City ist das riesige Shopping-Center Canal Walk mit mehr als 400 Geschäften. Es gehört damit zu den größten Einkaufszentren in ganz Afrika.

In diesem exklusiven Shopping-Paradies findet man einfach alles, was das Herz begehrt. Außerdem sind in diesem Gebäude auch einige Kinos, nette Cafés und gute Restaurants untergebracht. Eine weitere Attraktion von Century City ist der Freizeitpark Ratanga Junction mit zahlreichen Fahrgeschäften. Der 20 Hektar große Park wurde im Jahr 1998 eröffnet und wartet unter anderem mit mehreren Shows, Wasserrutschbahnen, Zirkus- und Theatervorstellungen, einem Puppentheater und einer Eisenbahn auf.

Die größte Attraktion ist jedoch die 35 Meter hohe Achterbahn namens Cobra. Century City ist jedoch auch am Abend ein beliebtes Ziel der Nachtschwärmer, denn hier gibt es einige Bars und Diskotheken, in denen man die Nacht zum Tag machen kann. Beim Bummeln durch Century City wird man sowohl orientalische als auch mediterrane Einflüsse bemerken. Zum Erkunden sollte man mindestens einen halben Tag einplanen, denn hier gibt es für die ganze Familie einiges zu entdecken. Auch wenn das Einkaufen hier nicht gerade billig ist, lohnt sich auch ein Besuch nur zum Bummeln. Damit man bei dem vielfältigen Angebot nicht den Überblick verliert, kann man sich in der Touristeninformation einen Plan von Century City besorgen.

In Century City gibt es jedoch nicht nur Vergnügen pur, sondern hier sind auch viele Appartements und Büros entstanden. Auf dem Gelände befindet sich zudem noch ein kleines Naturschutzgebiet, in dem man Vögel beobachten kann. Hier ist eine schöne Sumpflandschaft mit mehreren Teichen, Kanälen und Seen entstanden.

November 23, 2010 Posted Under: Sehenswürdigkeiten   Read More

Castle of Good Hope

Das Castle of Good Hope wurde im 17. Jahrhundert in der Form eines Pentagons errichtet. An der Stelle des heutigen Schlosses stand früher eine Festung aus Holz und Lehm. Schon damals war das Fort von vier Meter tiefen Wassergräben umgeben, die auch heute noch vorhanden sind. Eine 10 Meter hohe und 180 Meter lange Mauer umschließt das schöne Anwesen zusätzlich noch. An jeder der fünf Ecken befindet sich ein Wachturm. Das Schloss ist das älteste Bauwerk aus Stein in ganz Südafrika und ist heute ein militärisches Quartier der Armee Südafrikas.

Es beherbergt darüberhinaus noch ein Militär-Museum mit einer großen Sammlung an Waffen und historischen Uniformen. Außerdem ist dort die William Fehr Collection untergebracht, eine sehr bedeutende Kunstsammlung. Zwischen 1969 und 1993 wurde das Schloss aufwändig restauriert, damit es auch für den Tourismus seine Bedeutung behält. Unter der Woche kann man jeweils um 12 Uhr der traditionellen Wachablösung beiwohnen.

Zu diesem Anlass tragen die Soldaten historische Uniformen, um den Besuchern dieses Ritual zu präsentieren. Zusätzlich findet werktags um 10 Uhr noch eine andere Zeremonie statt, die Schlüsselübergabe. Das Schloss kann täglich zwischen 9 und 16 Uhr besichtigt werden. Führungen finden zwischen 11 und 15 Uhr jeweils zur vollen Stunde statt. Auf dem Gelände gibt es auch ein nettes Bistro, einen Weinladen, ein kleines Theater und einen Souvenirladen.

Eigentlich lag das Schloss direkt am Meer, doch durch Aufschüttungen befindet es sich nun rund einen Kilometer im Landesinneren. Auch der Haupteingang befand sich ursprünglich an einer anderen Stelle. Er musste jedoch wegen der häufigen Sturmfluten nach Westen verlegt werden. Ursprünglich wurde sie Mitte des 17. Jahrhunderts zu Verteidigungszwecken errichtet, es kam jedoch niemals soweit, dass sie zu diesem Zweck dienen musste.

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City Hall

Das alte Rathaus von Kapstadt gehört mit Sicherheit zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das wunderschöne Gebäude wurde im Jahr 1905 fertiggestellt und beeindruckt vor allem durch seine besonders verzierte Fassade aus Marmor. Der Baustil der City Hall ist eine Mischung aus dem englischen Kolonialstil und der italienischen Renaissance. Inzwischen dient die City Hall nicht mehr als Rathaus, sondern sie beherbergt die Stadtbibliothek und einen Konzertsaal. Hier gibt das Symphonie Orchesters der Stadt in unregelmäßigen Abständen Konzerte.

Auf dem Grande Place vor der City Hall herrscht jeden Tag ein reges Treiben. Unter der Woche bieten Straßenhändler hier ihre Waren an. Obst und Gemüse kann man hier jeden Tag kaufen, mittwochs und samstags kommen dann noch weitere Stände hinzu, an denen alles möglichte angeboten wird.

Ein Teil des Platzes wird auch als Parkplatz genutzt, damit die Besucher der Kapstadter Innenstadt genügend Parkmöglichkeiten haben. Im Inneren der City Hall sollte man sich den Bankettsaal ansehen, die Grand Hall. Beeindruckend sind auch die Mosaikfußböden und die Treppen aus Marmor.

In dem imposanten Glockenturm des Rathauses sind insgesamt 39 Glocken untergebracht, es ist das größte Glockenspiel in ganz Südafrika. Das Geläut ähnelt sehr dem des Big Ben in London, und im Grunde ist dies auch nicht verwunderlich, da die meisten der Glocken aus aus England stammen. Im Hintergrund erhebt sich majestätisch der Tafelberg, so dass die City Hall schon wegen des wunderschönen Panoramas ein beliebtes Fotomotiv ist. In der City Hall fand auch ein bedeutendes historisches Ereignis statt. Nelson Mandela hielt hier seine erste Rede nach seiner Freilassung. In seiner Rede lud er alle Menschen, die das Ende der Apartheit einzuläuten und wies auf jedermanns Recht auf Wahlen und freie Meinung hin. Ein Besuch der City Hall gehört unbedingt dazu, wenn man sich in Kapstadt aufhält.

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