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Tafelberg

Der Tafelberg gehört mit Sicherheit zu den berühmtesten Attraktionen der südafrikanischen Metropole Kapstadt. Der Hausberg von Kapstadt beeindruckt jedoch nicht durch seine Höhe, sondern durch seine Breite. Es wirkt, als hätte jemand die Spitze des Berges abgesägt. Fast von jeder Stelle der Stadt kann man einen Blick auf diese berühmte Erhebung werfen. Das Plateau des Gipfels hat eine Länge von rund drei Kilometern, die höchste Erhebung ist mit 1.086 Metern der Maclear’s Beacon.

Auf den Tafelberg gelangt man von der Innenstadt aus mit einer Seilbahn. Der Boden der Gondeln dreht sich während der Fahrt einmal um die eigene Achse, so dass jeder Passagier die Aussicht nach allen Seiten genießen kann. Wenn auf dem Tafelberg plötzlich ein starker Wind oder Nebel aufkommt, ertönt eine Sirene. Die Besucher sollten sich dann schnellstmöglich zur Seilbahn begeben, da kurz darauf wegen des schlechten Wetters der Betrieb eingestellt wird.

Jährlich benutzen mehr als 600.000 Menschen diese Seilbahn, um auf den Tafelberg zu gelangen. Man muss für den Aufstieg jedoch nicht unbedingt die Seilbahn nutzen, sondern kann den Aufstieg auch zu Fuß wagen. Es gibt mehrere Strecken zum Gipfel, so dass Wanderfreunde zwischen verschiedenen Schwierigkeitsstufen wählen können. Insgesamt sollen es etwa 350 Wanderwege sein, darunter sogar welche, die man mit Kindern bewältigen kann.

In den Buchhandlungen von Kapstadt gibt es eine detaillierte Wanderkarte, die man sich vor dem Aufstieg unbedingt besorgen sollte. Die meisten Wege sind dann gut ausgeschildert. Vom Gipfelplateau aus hat man eine atemberaubende Aussicht über Kapstadt und die nähere Umgebung. Hier oben gibt es einen Souvenirladen und zwei nette Restaurants. Auch die Natur auf dem Tafelberg ist einzigartig, mit einer vielfältigen Flora und Fauna. Neben unzähligen Vogelarten gibt es hier mehr als 1.400 verschiedene Pflanzenarten, darunter alleine 250 verschiedene Protea-Arten. Es ist für jeden Besucher Kapstadts ein Muss, einmal den Tafelberg zu erklimmen, und das einmalige Panorama zu genießen.

November 23, 2010 Posted Under: Sehenswürdigkeiten, TOP 10   Read More

Nationalparks

Südafrika ist natürlich auch für seine atemberaubend schöne Natur bekannt. Deshalb sollte man sich unbedingt die Zeit nehmen, auch die Umgebung von Kapstadt zu erkunden. Die beste Reisezeit für Naturliebhaber ist der Frühling, denn dann gibt es rund um Kapstadt große Blumenteppiche in den herrlichsten Farben. Dann ist ein Besuch im West Coast National Park zu empfehlen. Dies ist ein privates Naturreservat, welches nur während zwei Monaten im Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Neben der einmaligen Flora, kann man hier auch zahlreiche Tierarten wie Zebras, Antilopen, Strauße, Schildkröten, Schlangen und Echsen beobachten.

Etwa 2,5 Autostunden von Kapstadt entfernt, nahe der Stadt Swellendam, liegt der Bontebok National Park. Neben zahlreichen Antilopenarten, darunter auch der bedrohte Bontebok, kann man hier vor allem unzählige Vogelarten bewundern. Wenn man die faszinierende Natur Südafrikas erleben möchte, muss man jedoch nicht unbedingt in die Ferne schweifen, denn am Kap der Guten Hoffnung gibt es am Cape Point auch einen Naturpark.

Im Frühling kann man hier zahlreiche wilde Blumen bewundern, und die Küste mit seinen zerklüfteten Klippen ist ohnehin eine Augenweide. Neben unzähligen Pflanzensorten kann man hier auch Affen, Antilopen und zahlreiche Vogelarten sehen. Wer etwas mehr Zeit in Kapstadt verbringt, der sollte sich auf keinen Fall eine Safari entgehen lassen. Sehenswert ist auch die Gegend um die Langebaan-Lagune mit einer außergewöhnlichen Vogelwelt. Die Wildnis ist hier einzigartig und man findet wunderschöne Strände in diesem Gebiet. Vogelliebhaber werden im Rocher Pan Nature Gebiet oder in Veldrif auf ihre Kosten kommen. Im Frühling kann man in den Buchten der Gegend auch wunderbar Wale beobachten.

Mit einem Mietwagen kann man die 300 Kilometer lange Garden Route erkunden. Sie führt entlang der Küste vorbei an vielen hübschen Badeorten, tollen Stränden, Lagunen, schroffen Bergen und großen Waldgebieten. Die Natur rund um Kapstadt ist atemberaubend schön, so dass man sich für einige Tage einen Mietwagen nehmen sollte, um die Flora und Fauna hautnah zu erleben.

November 23, 2010 Posted Under: Sehenswürdigkeiten, TOP 10   Read More

Museen

Eine Metropole wie Kapstadt wartet natürlich auch mit verschiedenen Museen auf, so dass die Besucher der Stadt aus einem vielfältigen Angebot das Passende auswählen können. Besonders interessant ist das South African Museum, das sich an der so genannten Museumsmeile von Kapstadt befindet. Es präsentiert neben archäologischen Funde auch Dinosaurier und informiert zudem über die verschiedenen Völker Südafrikas. Das Museum beherbergt auch ein Planetarium, das für die ganze Familie interessant sein dürfte.

Direkt neben dem South African Museum befindet sich die Nationalgalerie mit zahlreichen Werken von afrikanischen Künstlern. Es werden jedoch auch Fotografien, Skulpturen und Gemälde von ausländischen Künstlern gezeigt. In einer Synagoge aus dem Jahr 1863 ist das Jüdische Museum der Stadt untergebracht, welches den Besuchern die Kultur und den Alltag dieses Volkes näherbringt. Wer sich für die Seefahrt interessiert, sollte unbedingt das South African Maritime Museum besuchen.

Im Gold of Africa Museum, das in einem historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert untergebracht ist, kann man sich über die Geschichte des Goldes informieren.

Wer sich für den Alltag und die Einrichtung vergangener Zeiten interessiert, dem sei ein Besuch des Bo-Kaap Museums, des Bertram House Museums oder des Koopmans-de wet house ans Herz gelegt. Im Castle of Good Hope ist die William Fehr Collection untergebracht. Sie zeigt Möbel, Kunstwerke und Keramik ab dem 17. Jahrhundert. Am Eingang von Company’s Garden befindet sich die Slave Lodge. In diesem Gebäude waren im 17. Jahrhundert zahlreiche Sklaven untergebracht, es diente gleichzeitig auch als Gefängnis und als Irrenanstalt. Heute kann man hier verschiedene Kunstsammlungen bewundern. Interessant sind auch das South African Airforce Museum, das South African Fisheries Museum, das District Six Museum, das Cultural History Museum und das Groot Constantia Museum und das.

November 23, 2010 Posted Under: Sehenswürdigkeiten, TOP 10   Read More

Kap der Guten Hoffnung

Das Kap der Guten Hoffnung bildet den südwestlichsten Punkt von Afrika, und nicht den südlichsten, wie viele fälschlicherweise annehmen. Der Name rührt daher, dass die Seefahrer aus Portugal im 15. Jahrhundert einen Handelsweg nach Indien entdeckt hatten. Ursprünglich hieß es Kap der Stürme, wurde jedoch einige Zeit später umbenannt. Kapstadt hat seinen Namen auch von diesem Kap und liegt etwa 40 Kilometer davon entfernt. Das Kap ist sehr felsig und steil und ragt bis ins Meer hinein. Bei Ebbe tauchen dann einige Felsen aus dem Wasser auf.

Das Kap war früher sehr gefürchtet, denn mehr als 300 Schiffe zerschellten an den scharfen Felsen. Das liegt auch an den unberechenbaren Winden, die in diesem Gebiet wehen, denn er wurde selbst erfahrenen Seeleuten zum Verhängnis. Das Kap der Guten Hoffnung ist inzwischen ein Naturreservat mit einer Gesamtfläche von 7.750 Hektar. Das Gebiet ist ein ideales Ausflugsziel für Tier- und Naturliebhaber, denn die Artenvielfalt ist hier sehr groß.

Hier gibt es mehr als 250 verschiedene Vogelarten, 52 verschiedene Orchideenarten und putzige Paviane. Vor diesen muss man sich allerdings in Acht nehmen, denn sie können urplötzlich beißen. Deshalb sollte man sie auf keinen Fall füttern und die Fenster des Autos geschlossen halten. Es kann auch vorkommen, dass dem Besucher Zebras, Reptilien, Strauße und Antilopen begegnen. Am Kap der Guten Hoffnung finden Angler hervorragende Bedingungen, um ihrem Hobby nachzugehen, und auch für Surfer ist dieses Gebiet ein Eldorado. Rund um das Kap gibt es herrliche Strände, die zum Baden und Sonnen einladen.

Der Strand an der Buffels Bay ist wunderschön, in der Hochsaison jedoch ziemlich überlaufen. In diesem Naturreservat gibt es noch einige besondere Touristenattraktion. Dazu zählt der Aussichtspunkt Cape Point, an dem man mit einer Zahnradbahn auf eine 214 Meter hohe Aussichtsplattform gelangen kann. Im Nordwesten befindet sich der Shipwreck Trail, eine rund 90-minütige Tour, bei der man zwei Schiffswracks besichtigen kann. Sehenswert ist auch ein alter Leuchtturm aus dem Jahr 1857, der jedoch seit 1911 nicht mehr in Betrieb ist. Für die Erkundung des Parkes sollte man genügend Zeit einplanen, denn hier findet man auch die mit 249 Metern höchste Klippe in Südafrika sowie Denkmäler zu Ehren der portugiesischen Seefahrer.

November 23, 2010 Posted Under: TOP 10   Read More

Castle of Good Hope

Das Castle of Good Hope wurde im 17. Jahrhundert in der Form eines Pentagons errichtet. An der Stelle des heutigen Schlosses stand früher eine Festung aus Holz und Lehm. Schon damals war das Fort von vier Meter tiefen Wassergräben umgeben, die auch heute noch vorhanden sind. Eine 10 Meter hohe und 180 Meter lange Mauer umschließt das schöne Anwesen zusätzlich noch. An jeder der fünf Ecken befindet sich ein Wachturm. Das Schloss ist das älteste Bauwerk aus Stein in ganz Südafrika und ist heute ein militärisches Quartier der Armee Südafrikas.

Es beherbergt darüberhinaus noch ein Militär-Museum mit einer großen Sammlung an Waffen und historischen Uniformen. Außerdem ist dort die William Fehr Collection untergebracht, eine sehr bedeutende Kunstsammlung. Zwischen 1969 und 1993 wurde das Schloss aufwändig restauriert, damit es auch für den Tourismus seine Bedeutung behält. Unter der Woche kann man jeweils um 12 Uhr der traditionellen Wachablösung beiwohnen.

Zu diesem Anlass tragen die Soldaten historische Uniformen, um den Besuchern dieses Ritual zu präsentieren. Zusätzlich findet werktags um 10 Uhr noch eine andere Zeremonie statt, die Schlüsselübergabe. Das Schloss kann täglich zwischen 9 und 16 Uhr besichtigt werden. Führungen finden zwischen 11 und 15 Uhr jeweils zur vollen Stunde statt. Auf dem Gelände gibt es auch ein nettes Bistro, einen Weinladen, ein kleines Theater und einen Souvenirladen.

Eigentlich lag das Schloss direkt am Meer, doch durch Aufschüttungen befindet es sich nun rund einen Kilometer im Landesinneren. Auch der Haupteingang befand sich ursprünglich an einer anderen Stelle. Er musste jedoch wegen der häufigen Sturmfluten nach Westen verlegt werden. Ursprünglich wurde sie Mitte des 17. Jahrhunderts zu Verteidigungszwecken errichtet, es kam jedoch niemals soweit, dass sie zu diesem Zweck dienen musste.

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