Tafelberg
Der Tafelberg gehört mit Sicherheit zu den berühmtesten Attraktionen der südafrikanischen Metropole Kapstadt. Der Hausberg von Kapstadt beeindruckt jedoch nicht durch seine Höhe, sondern durch seine Breite. Es wirkt, als hätte jemand die Spitze des Berges abgesägt. Fast von jeder Stelle der Stadt kann man einen Blick auf diese
berühmte Erhebung werfen. Das Plateau des Gipfels hat eine Länge von rund drei Kilometern, die höchste Erhebung ist mit 1.086 Metern der Maclear's Beacon.
Auf den Tafelberg gelangt man von der Innenstadt aus mit einer Seilbahn. Der Boden der Gondeln dreht sich während der Fahrt einmal um die eigene Achse, so dass jeder Passagier die Aussicht nach allen Seiten genießen kann. Wenn auf dem Tafelberg plötzlich ein starker Wind oder Nebel aufkommt, ertönt eine Sirene. Die Besucher sollten sich dann schnellstmöglich zur Seilbahn begeben, da kurz darauf wegen des schlechten Wetters der Betrieb eingestellt wird. Jährlich benutzen mehr als 600.000 Menschen diese Seilbahn, um auf den Tafelberg zu gelangen. Man muss für den Aufstieg jedoch nicht unbedingt die Seilbahn nutzen, sondern kann den Aufstieg auch zu Fuß wagen. Es gibt mehrere Strecken zum Gipfel, so dass Wanderfreunde zwischen verschiedenen Schwierigkeitsstufen wählen können. Insgesamt sollen es etwa 350 Wanderwege sein, darunter sogar welche, die man mit Kindern bewältigen kann.
In den Buchhandlungen von Kapstadt gibt es eine detaillierte Wanderkarte, die man sich vor dem Aufstieg unbedingt besorgen sollte. Die meisten Wege sind dann gut ausgeschildert. Vom Gipfelplateau aus hat man eine atemberaubende Aussicht über Kapstadt und die nähere Umgebung. Hier oben gibt es einen Souvenirladen und zwei nette Restaurants. Auch die Natur auf dem Tafelberg ist einzigartig, mit einer vielfältigen Flora und Fauna. Neben unzähligen Vogelarten gibt es hier mehr als 1.400 verschiedene Pflanzenarten, darunter alleine 250 verschiedene Protea-Arten. Es ist für jeden Besucher Kapstadts ein Muss, einmal den Tafelberg zu erklimmen, und das einmalige Panorama zu genießen.
