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Kap Agulhas – der südlichste Punkt Afrikas

Kap Agulhas (engl. Cape Agulhas oder auch Cape L’Agullas) ist geografisch der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents. An diesem Ort treffen außerdem offiziell der Atlantik und der Indische Ozean aufeinander. Kap Agulhas liegt 170 Kilometer südöstlich von Kapstadt und ist nicht mit dem Kap der Guten Hoffnung (engl. Cape of Good Hope) zu verwechseln, welches fälschlicherweise auch häufig als der südlichste Punkt Afrikas bezeichnet wird. Das Kap wurde damals von portugiesischen Seefahrern „Cabo das Agulhas“ genannt, was auf Deutsch so viel heißt wie „Kap der Nadeln“.

Historisch gesehen ist dieser Punkt unter den Seefahrern der Klipper-Route von Europa nach Australien als besonders gefährlich bekannt. Im 19. Jahrhundert hat man sich auf dieser Handelsroute die sogenannten „Roaring Forties“ (brüllende Vierziger), bei denen es sich um starke Westwinde innerhalb des 40. Und 50. Breitengrades handelt, zunutze gemacht. Das Kap Agulhas ist aufgrund der Kombination von starken Winden und dem Aufeinandertreffen verschiedener Strömungen, was für einen hohen Wellengang sorgt, und der zusätzlichen Gefahr von Riffen besonders risikoreich und heikel für die Seefahrt. Als Folge sind an diesem Ort bereits einige Schiffe gesunken. Dies führte auch dazu, dass 1848 hier ein Leuchtturm, der zweite in Südafrika, errichtet wurde.

Kap Agulhas gilt im Vergleich zum Kap der Guten Hoffnung als ein wenig unspektakulär. Es ist nicht mehr als eine leicht geschwungene Küste mit steinigen Stränden. Ein Besichtigungsschild markiert den Ort des Kaps, da es ansonsten schwierig sein könnte, es zu erkennen. Auch die zwei kleinen verschlafenden Städtchen in der Umgebung machen es die Reise nicht wert. Eine Fahrt zum Kap Agulhas lohnt sich für alle, die Lust auf eine Fahrt durch eine reizvolle Hügellandschaft haben. Gerade im Frühling ist diese aufgrund der grünen Weizen- und gelben Rapsfelder besonders schön. Andere wiederum wollen vielleicht einfach nur dem Trubel der Stadt und den Touristen entgehen. Zudem lohnt sich ein Tagesausflug zum Kap Agulhas, wenn man einen längeren Aufenthalt in Kapstadt geplant hat wie z.B. ein Auslandssemester mit der University of Cape Town, ein Gap Year oder ein Auslandspraktikum. In diesem Fall muss man sich zwischen den vielen Sehenswürdigkeiten, die es in und um Kapstadt zu sehen gibt, nicht entscheiden.

November 3, 2011 Posted Under: Sehenswürdigkeiten   Read More

Shopping

Natürlich gehört Kapstadt nicht gerade zu den Shopping-Metropolen der Welt, dennoch kann man in der Stadt sehr gut einkaufen. Das liegt vor allem daran, dass das Preisniveau wesentlich niedriger ist, als bei uns in Europa. Trotzdem haben die meisten Waren eine erstaunlich gute Qualität. Die meisten Geschäfte haben in der Regel von 9 bis 17 Uhr geöffnet, in den heißen Sommermonaten teilweise etwas kürzer. Lediglich die großen Einkaufszentren der Stadt haben häufig bis 21 Uhr geöffnet. Vor allem die Shoppingzentren der Stadt laden zu einem ausgedehnten Einkaufsbummel ein, da man alles unter einem Dach findet.

Besonders empfehlenwert ist das riesige Einkaufszentrum von Century City. Der Canal Walk ist das größte Einkaufszentrum in ganz Afrika und beherbergt mehr als 400 Geschäfte, Restaurants und Cafés. Hier sind die Preise allerdings etwas gehobener, was das pompöse Äußere des Gebäudes auch bereits vermuten lässt.

Günstiger einkaufen kann man im Cavendish Square im Stadtteil Claremont. Das Einkaufszentrum ist wesentlich moderner, allerdings ist das Warenangebot eher auf die einheimische Bevölkerung und nicht auf den Tourismus abgestimmt. Weitere Einkaufszentren sind das Gardens Center in Gardens, das Golden Acre in der Adderley Street, das Tyger Valley in Bellville und das Victoria Warf an der Waterfront.

Berühmte Einkaufsstraßen sind die Long Street in der Innenstadt und die Main Street im Vorort Observatory. In Kapstadt gibt es auch zahlreiche Flohmärkte, auf denen man das eine oder andere Schnäppchen machen kann. Bekannte Flohmärkte befinden sich in der Adderley Street, in der Church Street, am Greenmarket Square, in der Main Road, an der Grande Parade, in der Victoria Road, an der Waterfront, am Western Boulevard und in Groot Constantia. Bei einem Warenwert von mehr als 250 Rand, sollte man sich für den Zoll eine Quittung ausstellen lassen. Auf den Flohmärkten und an den Straßenständen sollte man unbedingt handeln, denn die genannten Preise liegen um ein Vielfaches höher, als der eigentliche Wert der Artikel. In Kapstadt kann man vor allem Textilien, Antiquitäten, Wein, Holzschnitzereien und Schmuck günstig erwerben.

November 23, 2010 Posted Under: News   Read More

Kap der Guten Hoffnung

Das Kap der Guten Hoffnung bildet den südwestlichsten Punkt von Afrika, und nicht den südlichsten, wie viele fälschlicherweise annehmen. Der Name rührt daher, dass die Seefahrer aus Portugal im 15. Jahrhundert einen Handelsweg nach Indien entdeckt hatten. Ursprünglich hieß es Kap der Stürme, wurde jedoch einige Zeit später umbenannt. Kapstadt hat seinen Namen auch von diesem Kap und liegt etwa 40 Kilometer davon entfernt. Das Kap ist sehr felsig und steil und ragt bis ins Meer hinein. Bei Ebbe tauchen dann einige Felsen aus dem Wasser auf.

Das Kap war früher sehr gefürchtet, denn mehr als 300 Schiffe zerschellten an den scharfen Felsen. Das liegt auch an den unberechenbaren Winden, die in diesem Gebiet wehen, denn er wurde selbst erfahrenen Seeleuten zum Verhängnis. Das Kap der Guten Hoffnung ist inzwischen ein Naturreservat mit einer Gesamtfläche von 7.750 Hektar. Das Gebiet ist ein ideales Ausflugsziel für Tier- und Naturliebhaber, denn die Artenvielfalt ist hier sehr groß.

Hier gibt es mehr als 250 verschiedene Vogelarten, 52 verschiedene Orchideenarten und putzige Paviane. Vor diesen muss man sich allerdings in Acht nehmen, denn sie können urplötzlich beißen. Deshalb sollte man sie auf keinen Fall füttern und die Fenster des Autos geschlossen halten. Es kann auch vorkommen, dass dem Besucher Zebras, Reptilien, Strauße und Antilopen begegnen. Am Kap der Guten Hoffnung finden Angler hervorragende Bedingungen, um ihrem Hobby nachzugehen, und auch für Surfer ist dieses Gebiet ein Eldorado. Rund um das Kap gibt es herrliche Strände, die zum Baden und Sonnen einladen.

Der Strand an der Buffels Bay ist wunderschön, in der Hochsaison jedoch ziemlich überlaufen. In diesem Naturreservat gibt es noch einige besondere Touristenattraktion. Dazu zählt der Aussichtspunkt Cape Point, an dem man mit einer Zahnradbahn auf eine 214 Meter hohe Aussichtsplattform gelangen kann. Im Nordwesten befindet sich der Shipwreck Trail, eine rund 90-minütige Tour, bei der man zwei Schiffswracks besichtigen kann. Sehenswert ist auch ein alter Leuchtturm aus dem Jahr 1857, der jedoch seit 1911 nicht mehr in Betrieb ist. Für die Erkundung des Parkes sollte man genügend Zeit einplanen, denn hier findet man auch die mit 249 Metern höchste Klippe in Südafrika sowie Denkmäler zu Ehren der portugiesischen Seefahrer.

November 23, 2010 Posted Under: TOP 10   Read More

Century Hall

Century City liegt etwa 10 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums und verfügt sogar über eine eigene Autobahnabfahrt. Diese Touristenattraktion Kapstadts ist noch recht neu und lockt Besucher mit guter Unterhaltung und vielfältigen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung an. Das Herzstück von Century City ist das riesige Shopping-Center Canal Walk mit mehr als 400 Geschäften. Es gehört damit zu den größten Einkaufszentren in ganz Afrika.

In diesem exklusiven Shopping-Paradies findet man einfach alles, was das Herz begehrt. Außerdem sind in diesem Gebäude auch einige Kinos, nette Cafés und gute Restaurants untergebracht. Eine weitere Attraktion von Century City ist der Freizeitpark Ratanga Junction mit zahlreichen Fahrgeschäften. Der 20 Hektar große Park wurde im Jahr 1998 eröffnet und wartet unter anderem mit mehreren Shows, Wasserrutschbahnen, Zirkus- und Theatervorstellungen, einem Puppentheater und einer Eisenbahn auf.

Die größte Attraktion ist jedoch die 35 Meter hohe Achterbahn namens Cobra. Century City ist jedoch auch am Abend ein beliebtes Ziel der Nachtschwärmer, denn hier gibt es einige Bars und Diskotheken, in denen man die Nacht zum Tag machen kann. Beim Bummeln durch Century City wird man sowohl orientalische als auch mediterrane Einflüsse bemerken. Zum Erkunden sollte man mindestens einen halben Tag einplanen, denn hier gibt es für die ganze Familie einiges zu entdecken. Auch wenn das Einkaufen hier nicht gerade billig ist, lohnt sich auch ein Besuch nur zum Bummeln. Damit man bei dem vielfältigen Angebot nicht den Überblick verliert, kann man sich in der Touristeninformation einen Plan von Century City besorgen.

In Century City gibt es jedoch nicht nur Vergnügen pur, sondern hier sind auch viele Appartements und Büros entstanden. Auf dem Gelände befindet sich zudem noch ein kleines Naturschutzgebiet, in dem man Vögel beobachten kann. Hier ist eine schöne Sumpflandschaft mit mehreren Teichen, Kanälen und Seen entstanden.

November 23, 2010 Posted Under: Sehenswürdigkeiten   Read More