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Museen
Eine Metropole wie Kapstadt wartet natürlich auch mit verschiedenen Museen auf, so dass die Besucher der Stadt aus einem vielfältigen Angebot das Passende auswählen können. Besonders interessant ist das South African Museum, das sich an der so genannten Museumsmeile von Kapstadt befindet. Es präsentiert neben archäologischen Funde auch Dinosaurier und informiert zudem über die verschiedenen Völker Südafrikas. Das Museum beherbergt auch ein Planetarium, das für die ganze Familie interessant sein dürfte.
Direkt neben dem South African Museum befindet sich die Nationalgalerie mit zahlreichen Werken von afrikanischen Künstlern. Es werden jedoch auch Fotografien, Skulpturen und Gemälde von ausländischen Künstlern gezeigt. In einer Synagoge aus dem Jahr 1863 ist das Jüdische Museum der Stadt untergebracht, welches den Besuchern die Kultur und den Alltag dieses Volkes näherbringt. Wer sich für die Seefahrt interessiert, sollte unbedingt das South African Maritime Museum besuchen.
Im Gold of Africa Museum, das in einem historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert untergebracht ist, kann man sich über die Geschichte des Goldes informieren.
Wer sich für den Alltag und die Einrichtung vergangener Zeiten interessiert, dem sei ein Besuch des Bo-Kaap Museums, des Bertram House Museums oder des Koopmans-de wet house ans Herz gelegt. Im Castle of Good Hope ist die William Fehr Collection untergebracht. Sie zeigt Möbel, Kunstwerke und Keramik ab dem 17. Jahrhundert. Am Eingang von Company’s Garden befindet sich die Slave Lodge. In diesem Gebäude waren im 17. Jahrhundert zahlreiche Sklaven untergebracht, es diente gleichzeitig auch als Gefängnis und als Irrenanstalt. Heute kann man hier verschiedene Kunstsammlungen bewundern. Interessant sind auch das South African Airforce Museum, das South African Fisheries Museum, das District Six Museum, das Cultural History Museum und das Groot Constantia Museum und das.
Castle of Good Hope
Das Castle of Good Hope wurde im 17. Jahrhundert in der Form eines Pentagons errichtet. An der Stelle des heutigen Schlosses stand früher eine Festung aus Holz und Lehm. Schon damals war das Fort von vier Meter tiefen Wassergräben umgeben, die auch heute noch vorhanden sind. Eine 10 Meter hohe und 180 Meter lange Mauer umschließt das schöne Anwesen zusätzlich noch. An jeder der fünf Ecken befindet sich ein Wachturm. Das Schloss ist das älteste Bauwerk aus Stein in ganz Südafrika und ist heute ein militärisches Quartier der Armee Südafrikas.
Es beherbergt darüberhinaus noch ein Militär-Museum mit einer großen Sammlung an Waffen und historischen Uniformen. Außerdem ist dort die William Fehr Collection untergebracht, eine sehr bedeutende Kunstsammlung. Zwischen 1969 und 1993 wurde das Schloss aufwändig restauriert, damit es auch für den Tourismus seine Bedeutung behält. Unter der Woche kann man jeweils um 12 Uhr der traditionellen Wachablösung beiwohnen.
Zu diesem Anlass tragen die Soldaten historische Uniformen, um den Besuchern dieses Ritual zu präsentieren. Zusätzlich findet werktags um 10 Uhr noch eine andere Zeremonie statt, die Schlüsselübergabe. Das Schloss kann täglich zwischen 9 und 16 Uhr besichtigt werden. Führungen finden zwischen 11 und 15 Uhr jeweils zur vollen Stunde statt. Auf dem Gelände gibt es auch ein nettes Bistro, einen Weinladen, ein kleines Theater und einen Souvenirladen.
Eigentlich lag das Schloss direkt am Meer, doch durch Aufschüttungen befindet es sich nun rund einen Kilometer im Landesinneren. Auch der Haupteingang befand sich ursprünglich an einer anderen Stelle. Er musste jedoch wegen der häufigen Sturmfluten nach Westen verlegt werden. Ursprünglich wurde sie Mitte des 17. Jahrhunderts zu Verteidigungszwecken errichtet, es kam jedoch niemals soweit, dass sie zu diesem Zweck dienen musste.

