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Safari in Kapstadts Umgebung
Einmal im Leben sollten Urlauber Südafrika bereisen und sich verzaubern lassen von endloser Steppe, wilden Tieren und unberührter Natur. Da lässt sich viel erleben und deshalb gehört eine Südafrika Safari in jedem Fall zu einem typischen Urlaub mit dazu.
Nur so können die Tiere in freier Wildbahn besucht werden. Das ist nicht nur außerordentlich spannend und interessant, es bietet auch eine tolle Kulisse für Fotos jedweder Art. Wie auch sonst ließen sich all die tollen Erlebnisse festhalten? Mit dabei ist all das, was zu einer echten Safari dazu gehört. Sonne, den Wind in den Haaren und mit etwas Glück Löwen beim Schlafen im Schatten der ausgedörten Bäume, Gnus und Elefanten beim Trinken an einer der Wasserstellen und junge Giraffen beim Fressen. Alles ist möglich, doch was einen erwartet, das wissen auch die erfahrenen Guides, die einen begleiten, nicht sicher zu sagen. Die Touren werden in der Regel mit mindestens einem erfahren Guide im Jeep angeboten.
Wahlweise ist dabei ein Tagestrip oder gleich eine längere Tour buchbar. Übernachtet wird in solchen Fällen ganz außergewöhnlich und witzig in Baumhäusern, in typischen Lodgen die es im Inneren aber kaum an dem nötigen Luxus vermissen lassen oder in Zelten rund um das Lagerfeuer. Wichtig dabei ist, es bleibt ein Ausflug in die Wildnis und das ist nie ganz ungefährlich. Deshalb sollten sich Touristen keinesfalls allein auf Erkundungsreise begeben und sich bei allen Fragen immer zuerst an den Guide wenden. Der kennt sich aus in den bekannten Nationalparks, wie zum Beispiel dem Krüger Nationalpark nahe Kapstadt. Die quirlige Metropole ist ein Muss bei jeder Reise denn hier kann direkt eine waschechte Großstadtsafari in Museeen, Galerien, Einkaufszentren und schicke Restaurats gestartet werden.
Zu sehen gibt es viel was typisch Afrika ist, denn das Land wird nicht umsonst als Wiege der Menschheit bezeichnet. Hier finden sich die Wurzeln und wer auf Safari geht entdeckt dabei vielleicht auch ein Stück weit sich selbst wieder.
Sprachreisen nach Kapstadt
Um bei einem Sprachaufenthalt Englisch zu lernen kann man sich das kühle Großbritannien aussuchen, oder das südafrikanische Kapstadt vorziehen. Dass Kapstadt viel verlockender klingt als ein Sprachaufenthalt England, werden wohl nur wenige bestreiten. Gerade für diejenigen, die sich außerhalb des Unterrichts noch sportlich betätigen wollen, ist Südafrika wohl ein wahres Paradies. Ja Kapstadt ist eine Traumdestination, bekannt für guten Wein und ausgezeichneten Wind für Surfer.
Die Schweizer ESL zum Beispiel, hat Kapstadt in die Liste der Kursdestinationen aufgenommen. Und die Englisch Sprachreisen nach Südafrika werden immer beliebter… Die Englisch Sprachschule LAL Cape Town ist eine der zwei Partnerschulen von ESL in Kapstadt und natürlich werden die tollen Freizeitmöglichkeiten in und um Kapstadt auch im Freizeitprogramm des Kurszentrums berücksichtigt. Nicht selten erteilt einer der Sprachlehrer, die immer bestens ausgebildete native speaker sind, einem sportlichen Studierenden auch den ein oder anderen Tipp, welcher Strand, denn zum Surfen besonders geeignet ist.
Kapstadts geographische Lage – die Halbinsel, die sich von Kapstadt bis zum Kap der Guten Hoffnung erstreckt ist übrigens die windigste Gegend der Welt – ist verantwortlich für die optimalen Surfbedingungen. Große Atlantikwellen rollen an die Küsten in und um Kapstadt heran. Weltklassesurfer zieht es immer wieder in den Süden Afrikas. In Surferkreisen versteht man sich, wenn es heißt, dass sich der „Cape Doctor“ ankündigt. Die Rede ist vom berühmten Südostwind, der den Surfern 6-10 Beaufort Sideshore beschert, das heißt einfach traumhafte Bedingungen. Über dem Tafelberg liegt dann das „Tischtuch“, so wird die Wolkenformation bezeichnet, im übrigen ist der Himmel tiefblau. Von Juni bis August zieht der Hochdruckgürtel in Richtung Äquator und die Wellen werden dann mindestens 2 Meter hoch. Bei solchen Bedingungen sollten nur mehr geübte Surfer ins Wasser. Und auch die Stimmung am Strand ist, wie man es bei den Surfern erwarten würde ganz entspannt und relaxt.
Natürlich muss im Wasser um Kapstadts Küste nicht nur gesurft werden, auch Schwimmer kommen auf ihre Kosten, ganz zu Schweigen von den anderen mehr oder weniger abenteuerlichen Wassersportaktivitäten wie Schnorcheln, Parasailing, Segeln oder Wasserski.
An der Westküste sorgt zwar der kalte Benguela-Strom dafür, dass die Wassertemperaturen sehr bescheiden ausfallen, entlang der Garden Route aber kann man von November bis April wunderbar plantschen. Auch dafür ist ein Strom verantwortlich, der warme Agulhas-Strom nämlich.
Eines der Highlights in der LAL Englisch Sprachschule ist ein Ausflug in die Stadt Hermanus. Noch nie gehört? Berühmt ist die Stadt für ihre Küste, von der aus man Wale beobachten kann.
Egal ob sprach- oder sportbegeistert, Kapstadt ist jedenfalls eine Reise Wert!
Tafelberg
Der Tafelberg gehört mit Sicherheit zu den berühmtesten Attraktionen der südafrikanischen Metropole Kapstadt. Der Hausberg von Kapstadt beeindruckt jedoch nicht durch seine Höhe, sondern durch seine Breite. Es wirkt, als hätte jemand die Spitze des Berges abgesägt. Fast von jeder Stelle der Stadt kann man einen Blick auf diese berühmte Erhebung werfen. Das Plateau des Gipfels hat eine Länge von rund drei Kilometern, die höchste Erhebung ist mit 1.086 Metern der Maclear’s Beacon.
Auf den Tafelberg gelangt man von der Innenstadt aus mit einer Seilbahn. Der Boden der Gondeln dreht sich während der Fahrt einmal um die eigene Achse, so dass jeder Passagier die Aussicht nach allen Seiten genießen kann. Wenn auf dem Tafelberg plötzlich ein starker Wind oder Nebel aufkommt, ertönt eine Sirene. Die Besucher sollten sich dann schnellstmöglich zur Seilbahn begeben, da kurz darauf wegen des schlechten Wetters der Betrieb eingestellt wird.
Jährlich benutzen mehr als 600.000 Menschen diese Seilbahn, um auf den Tafelberg zu gelangen. Man muss für den Aufstieg jedoch nicht unbedingt die Seilbahn nutzen, sondern kann den Aufstieg auch zu Fuß wagen. Es gibt mehrere Strecken zum Gipfel, so dass Wanderfreunde zwischen verschiedenen Schwierigkeitsstufen wählen können. Insgesamt sollen es etwa 350 Wanderwege sein, darunter sogar welche, die man mit Kindern bewältigen kann.
In den Buchhandlungen von Kapstadt gibt es eine detaillierte Wanderkarte, die man sich vor dem Aufstieg unbedingt besorgen sollte. Die meisten Wege sind dann gut ausgeschildert. Vom Gipfelplateau aus hat man eine atemberaubende Aussicht über Kapstadt und die nähere Umgebung. Hier oben gibt es einen Souvenirladen und zwei nette Restaurants. Auch die Natur auf dem Tafelberg ist einzigartig, mit einer vielfältigen Flora und Fauna. Neben unzähligen Vogelarten gibt es hier mehr als 1.400 verschiedene Pflanzenarten, darunter alleine 250 verschiedene Protea-Arten. Es ist für jeden Besucher Kapstadts ein Muss, einmal den Tafelberg zu erklimmen, und das einmalige Panorama zu genießen.
Strände
Die Metropole Kapstadt liegt auf einer Halbinsel, so dass es rund um die Stadt zahlreiche gute Strände gibt. Somit hat man auch gute Chancen, einen Strand zu finden, der nicht überlaufen ist. Wer gerne im Meer badet, sollte die Strände an der Ostküste bevorzugen, da die Temperaturen des Atlantiks wesentlich niedriger sind. An den Stränden sollte man seine Sachen grundsätzlich nicht unbeaufsichtigt lassen, da es häufiger zu Diebstählen kommt. An den größeren Stränden ist deshalb die Polizei ständig präsent.
Obwohl das Wasser am Bloubergstrand sehr kalt ist, ist er meistens gut besucht, da vor allem Wassersportler hier ideale Bedingungen vorfinden. Vor allem an den Wochenenden tummeln sich hier zahlreiche Surfer. Für Familien ist vor allem der Boulders Strand sehr geeignet. Das Wasser ist an den meisten Stellen sehr flach und auch angenehm warm. Eine besondere Attraktion an diesem Strand sind die Pinguine, die hier brüten und mit den Menschen ins Wasser watscheln.
Der schönste Strand von Kapstadt befindet sich an der Camps Bay. Die Victoria Road verläuft direkt oberhalb des Strandes und ist mit Palmen gesäumt. Vor allem an den Wochenenden ist es am Strand sehr voll, und es ist schwer, einen Parkplatz zu finden. Auch die Strände von Clifton sind teilweise sehr überlaufen, denn sie liegen sehr geschützt in einer Bucht. Hier hält sich vor allem die High Society von Kapstadt auf, denn der Strand ist sehr angesagt, und hier heißt es sehen und gesehen werden. Die Sandstrände von Muizenberg sind sehr weitläufig und das Wasser ist angenehm warm. An dieser Stelle ist jedoch häufig sehr windig. Der Strand mit dem meisten Wind ist jedoch der Strand von Noordhoek.
Das Wasser ist recht kalt, so dass es zum Baden kaum geeignet ist. Dafür ist der Strand bei Surfern, Tauchern und Reitern umso beliebter. Wer die Freikörperkultur mag, der sollte sich in die Sandy Bay, etwas südlich von Llandudno begeben. Obwohl das Wasser hier recht kalt ist, befindet sich hier der berühmteste Nacktbadestrand in ganz Südafrika.
Stadtteile
Das Gebiet zwischen dem Tafelberg und dem Kapstadter Hafen wird häufig auch als City Bowl bezeichnet. Hier befinden sich die ältesten Stadtteile Gardens, Oranjezicht, Tamboerskloof und das Bo Kaap. In diesem Gebiet findet man die meisten Touristenattraktionen von Kapstadt und auch das Zentrum der Stadt. Die Stadtteile Camps Bay, Llandudno und Hout Bay sind vor allem wegen ihrer schönen Strände beliebt, doch leider ist das Leben in diesen nobleren Vierteln auch etwas teurer.
Direkt am Fuß des Berges Signal Hill liegen die Stadtteile Sea Point und Green Point am Meer. Diese Stadtteile sind vor allem Wohngegenden mit zahlreichen Appartementhäusern. In Bantry Bay, Fresnaye und Clifton gibt es viele Luxuswohnungen, aber auch wunderschöne Strände und einsame Buchten. In der Tafelbucht liegen die nördlichen Stadtteile Bloubergstrand, Milnerton und Tableview.
Trotz der Lage in der Bucht, ist es in diesen Orten häufig sehr windig. Dennoch gibt es hier weitläufige, sehr schöne Sandstrände. Die südlichen Stadtteile befinden sich auf der Ostseite des Tafelberges. Hierzu zählen Observatory, Claremont, Tokai, Mowbray, Newlands, Rondebosch, Bergvliet, Kenilworth und Wynberg. Aufgrund der Tatsache, dass diese Stadtteile relativ weit von der Küste entfernt sind, sind sie vor dem starken Wind gut geschützt. Hier befinden sich die Universität von Kapstadt und zahlreiche gute Schulen.
Wer es etwas ruhiger mag, der sollte Constantia besuchen. Hier haben sich viele reiche Familien angesiedelt, die pompöse Villen auf riesigen Grundstücken bewohnen. Ein krasser Gegensatz zu diesem Nobelviertel stellen die Elendsviertel Crossroads, Langa, Kayelitsha und Nyanga dar. Hier wohnt die schwarze Bevölkerung in heruntergekommenen Hütten unter sehr schlechten Bedingungen. Es werden Führungen durch die so genannten Townships angeboten, um die Menschen auf diese Mißstände aufmerksam zu machen. Das Fotografieren ist in diesen Gebieten jedoch streng verboten. Sehenswerte Vororte von Kapstadt mit schönen Stränden sind Noordhoek, Kommetjie, Fish Hoek, Simon’s Town, Muizenberg und Kalk Bay. Auch Gordon’s Bay, Strand und Somerset-West in der False Bay warten mit schönen Stränden auf.
Shopping
Natürlich gehört Kapstadt nicht gerade zu den Shopping-Metropolen der Welt, dennoch kann man in der Stadt sehr gut einkaufen. Das liegt vor allem daran, dass das Preisniveau wesentlich niedriger ist, als bei uns in Europa. Trotzdem haben die meisten Waren eine erstaunlich gute Qualität. Die meisten Geschäfte haben in der Regel von 9 bis 17 Uhr geöffnet, in den heißen Sommermonaten teilweise etwas kürzer. Lediglich die großen Einkaufszentren der Stadt haben häufig bis 21 Uhr geöffnet. Vor allem die Shoppingzentren der Stadt laden zu einem ausgedehnten Einkaufsbummel ein, da man alles unter einem Dach findet.
Besonders empfehlenwert ist das riesige Einkaufszentrum von Century City. Der Canal Walk ist das größte Einkaufszentrum in ganz Afrika und beherbergt mehr als 400 Geschäfte, Restaurants und Cafés. Hier sind die Preise allerdings etwas gehobener, was das pompöse Äußere des Gebäudes auch bereits vermuten lässt.
Günstiger einkaufen kann man im Cavendish Square im Stadtteil Claremont. Das Einkaufszentrum ist wesentlich moderner, allerdings ist das Warenangebot eher auf die einheimische Bevölkerung und nicht auf den Tourismus abgestimmt. Weitere Einkaufszentren sind das Gardens Center in Gardens, das Golden Acre in der Adderley Street, das Tyger Valley in Bellville und das Victoria Warf an der Waterfront.
Berühmte Einkaufsstraßen sind die Long Street in der Innenstadt und die Main Street im Vorort Observatory. In Kapstadt gibt es auch zahlreiche Flohmärkte, auf denen man das eine oder andere Schnäppchen machen kann. Bekannte Flohmärkte befinden sich in der Adderley Street, in der Church Street, am Greenmarket Square, in der Main Road, an der Grande Parade, in der Victoria Road, an der Waterfront, am Western Boulevard und in Groot Constantia. Bei einem Warenwert von mehr als 250 Rand, sollte man sich für den Zoll eine Quittung ausstellen lassen. Auf den Flohmärkten und an den Straßenständen sollte man unbedingt handeln, denn die genannten Preise liegen um ein Vielfaches höher, als der eigentliche Wert der Artikel. In Kapstadt kann man vor allem Textilien, Antiquitäten, Wein, Holzschnitzereien und Schmuck günstig erwerben.
Robben Island
Etwa 12 Kilometer vor der Küste Kapstadt liegt die berühmte Gefängnisinsel Robben Island. Berühmt geworden ist sie vor allem deshalb, weil Nelson Mandela hier 18 Jahre seiner 27-jährigen Haft verbrachte. Auf der 547 Hektar großen Insel wurde bereits im Jahr 1961 das große Gefängnis errichtet. Hier wurden neben Schwerverbrechern auch Menschen untergebracht, die gegen die Apartheid ankämpften. Das Gefängnis auf Robben Island galt als ausbruchssicher, denn selbst wenn die Insassen aus dem Gefängnis entkommen konnten, ertranken sie im kalten Wasser.
In den ersten 10 Jahren mussten die Gefangenen auf Robben Island unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen leben und wurden zu harter Arbeit gezwungen. Durch Streiks und Protestaktionen konnten sie im Jahr 1971 bessere Bedingungen erzwingen. Einige Insassen konnten danach während der Haftzeit sogar studieren. Heute wird das Gefängnis nicht mehr genutzt, und Robben Island ist nur noch eine Touristenattraktion und ein Kulturdenkmal. Der letzte Gefangene wurde im Jahr 1991 aus dem Gefängnis entlassen.
Mit einer Fähre kann man die Insel von Kapstadt aus innerhalb von einer halben Stunde erreichen. Die Fähren starten stündlich an der Waterfront am Clock Tower. Auf der Insel kann man dann an einer zweistündigen Führung teilnehmen. Während der Führung klärt ein ehemaliger Gefangener die Besucher über das Leben auf Robben Island auf und zeigt auch die nur fünf Quadratmeter große Zelle von Nelson Mandela. Mit einem Bus gelangt man dann zum Steinbruch, wo die Gefangenen täglich in der heißen Sonne schuften mussten. Im Jahr 1997 wurde auf der Insel zudem ein Museum eröffnet, in dem sich die Besucher genauer über die Geschichte der Insel informieren können. Auf Robben Island gibt es jedoch nicht nur das berühmte Gefängnis, sondern auch eine einmalige Tierwelt mit Pinguinen, Antilopen, Seehunden, Straußen und Springböcken. Die Steilküste ist ein Eldorado für Schnorchler, denn hier ist eine einmalige Unterwasser-Flora entstanden.
Parkanlagen
Kapstadt liegt inmitten einer atemberaubend schönen, einmaligen Natur. Doch auch innerhalb der Stadt gibt es zwei sehr schöne Parkanlagen, in denen man die Natur genießen kann. Der bekannteste ist sicher der Companys Garden, der auch einen botanischen Garten umfasst. Der Park ist bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt, denn gerade in den heißen Sommermonaten genießt man gerne einen Spaziergang im Schatten der Bäume. Neben großen Grünflächen zum Spielen und Entspannen, gibt es auch Springbrunnen und Wasserspiele.
Im Companys Garden befinden sich jedoch auch zahlreiche touristische Attraktionen wie das Planetarium, das South African Museum, die Nationalgalerie, das Jüdische Museum, eine Kathedrale und das Parlamentsgebäude. Ein Café und ein Restaurant laden zum Verweilen ein. Im Sommer werden in der Parkanlage häufig Open-Air-Konzerte veranstaltet. Besonders sehenswert ist auch der Botanische Garten Kirstenbosch, der sich am Fuß des Tafelberges befindet.
Er erstreckt sich bis auf eine Höhe von etwa 1.000 Metern und hat eine Größe von knapp 600 Hektar. Er beherbergt mehr als 6.000 Pflanzenarten und ist deshalb ein Paradies für Naturliebhaber. Besonders im Frühjahr ist der Park mit seinen farbenfrohen Blumen, Büschen und Bäumen einen Besuch wert. Sogar Blinde können den Park besuchen, denn es wurde ein separater Blindenweg und ein einzigartiger Duftgarten angelegt.
Am Südosthang des Tafelberges sind die klimatischen Bedingungen für die Pflanzen ideal, denn hier gibt es ergiebige Niederschläge. Die Parkanlagen sind so weitläufig, dass man zumindest einige Stunden für den Besuch einplanen sollte. Zur Verpflegung der Besucher stehen ein Restaurant und ein Café zur Verfügung, doch viele nutzen die Grünflächen auch für ein Picknick. Besondere Attraktionen des Gartens sind die Proteafelder, der Steingarten und das Herbarium. In den Sommermonaten finden abends auch Konzerte in der Parkanlage statt.
Nachtleben
Eine Metropole wie Kapstadt hat seinen Besuchern natürlich auch ein großes Angebot an Möglichkeiten für die Gestaltung der Abende und Nächte zu bieten. Hier kommen Menschen jeden Alters auf ihre Kosten, denn in Kapstadt gibt es für jeden Geschmack genau das Richtige. In der Stadt gibt es zahlreiche Kinos, Theater ist in Kapstadt allerdings kein allzu großes Thema. Kinos sind überwiegend in den großen Einkaufszentren der Stadt untergebracht. In Kapstadt gibt es zahlreiche Clubs, in den überwiegend House-Musik gespielt wird.
Auch Jazz-Liebhaber werden in Kapstadt fündig werden, allerdings liegen viele Jazzlokale in Gebieten, die Touristen im Dunkeln lieber meiden sollten. Sehr turbulent geht es am Abend an der V & A Waterfront zu, denn hier gibt es mehrere Restaurants, Bars und Clubs. Die Musik in den Einrichtungen ist jedoch teilweise sehr laut, um Kundschaft anzulocken, so dass sich hier eher junge Leute wohlfühlen werden.
Manche Diskotheken werden in der Hochsaison auch kurzerhand in einer alten Lagerhalle untergebracht. Es gibt immer wieder neue gastronomische Einrichtungen, Bars und Diskotheken, in Kapstadt ändert sich ständig etwas. Die Sommermonate sind von unzähligen Partys geprägt, manche werden kurzfristig organisiert oder sind nur Insidern bekannt. Am besten durchforstet man die lokalen Zeitungen, in denen die öffentlichen Veranstaltungen meistens angekündigt werden.
Ein Mekka für Nachtschwärmer ist die Long Street im Zentrum von Kapstadt. Im oberen Abschnitt gibt es viele Clubs, Restaurants, Kneipen und Diskotheken. Je näher man in Richtung Hafen kommt, findet man auch Striptease-Bars und zwielichtige Kneipen. Der Vorort Observatory ist durch die zahlreichen Studenten ebenfalls zu einem belebten Gebiet geworden. Hier ist die Szene sehr lässig und eher alternativ. In der Century City gibt es ebenfalls ein reichhaltiges Angebot für Nachtschwärmer und Partypeople. Wer es lieber etwas ruhiger mag, der sollte eines der netten Restaurants der Nachbarorte besuchen. Hier kann man in gemütlicher Atmosphäre direkt am Meer die kulinarischen Köstlichkeiten Südafrikas genießen.
Museen
Eine Metropole wie Kapstadt wartet natürlich auch mit verschiedenen Museen auf, so dass die Besucher der Stadt aus einem vielfältigen Angebot das Passende auswählen können. Besonders interessant ist das South African Museum, das sich an der so genannten Museumsmeile von Kapstadt befindet. Es präsentiert neben archäologischen Funde auch Dinosaurier und informiert zudem über die verschiedenen Völker Südafrikas. Das Museum beherbergt auch ein Planetarium, das für die ganze Familie interessant sein dürfte.
Direkt neben dem South African Museum befindet sich die Nationalgalerie mit zahlreichen Werken von afrikanischen Künstlern. Es werden jedoch auch Fotografien, Skulpturen und Gemälde von ausländischen Künstlern gezeigt. In einer Synagoge aus dem Jahr 1863 ist das Jüdische Museum der Stadt untergebracht, welches den Besuchern die Kultur und den Alltag dieses Volkes näherbringt. Wer sich für die Seefahrt interessiert, sollte unbedingt das South African Maritime Museum besuchen.
Im Gold of Africa Museum, das in einem historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert untergebracht ist, kann man sich über die Geschichte des Goldes informieren.
Wer sich für den Alltag und die Einrichtung vergangener Zeiten interessiert, dem sei ein Besuch des Bo-Kaap Museums, des Bertram House Museums oder des Koopmans-de wet house ans Herz gelegt. Im Castle of Good Hope ist die William Fehr Collection untergebracht. Sie zeigt Möbel, Kunstwerke und Keramik ab dem 17. Jahrhundert. Am Eingang von Company’s Garden befindet sich die Slave Lodge. In diesem Gebäude waren im 17. Jahrhundert zahlreiche Sklaven untergebracht, es diente gleichzeitig auch als Gefängnis und als Irrenanstalt. Heute kann man hier verschiedene Kunstsammlungen bewundern. Interessant sind auch das South African Airforce Museum, das South African Fisheries Museum, das District Six Museum, das Cultural History Museum und das Groot Constantia Museum und das.









